Nicht dass ich bisher nicht schon ein PM-Profi gewesen wäre, aber seit heute darf ich mich auch als „PMP“ bezeichnen. Eigentlich sollte ich PMP® schreiben, denn diese drei Buchstaben sind vom Project Management Institute (PMI) geschützt. Nur wer die aufwändige Zertifizierungsprozedur durchläuft, darf den Titel tragen. Voraussetzung dafür ist:

  • Praxisnachweis: Man muss nachweisen, dass man eine langjährige Erfahrung im Projektmanagement hat und dabei in allen Projektphasen tätig war. Gemeint ist hier tatsächlich Projekt-Management-Erfahrung und nicht allgemein Projekt-Arbeit.
  • Theorie: Man muss in einer Theorieprüfung (die ich heute absolviert habe) seine Kenntnisse unter Beweis stellen. Das Spektrum geht von der Initialisierung eines Projekts, über die Planung, das Scope-, Zeit-, Kosten-, Qualität-, HR-, Kommunikations-, Risiko- und Beschaffungs-Management bis zum Abschluss eines Projekts. Wer sich in die Materie etwas einlesen möchte, dem sei die Primärliteratur empfohlen: PMBOK, der Standard vom PMI.

Warum habe ich die PMP-Zertifizierung gemacht?

Zunächst mal halte ich den Verband PMI für eine seriöse Organisation. Die Ausbildung ist keine Geldmacherei, wie es meines Erachtens bei ITIL, MBA und vielen anderen ist. PMI überlässt die Ausbildung anderen und kümmert sich nur um die Prüfung. Man muss auch keine Schulungen absolvieren, sondern kann auch autodidaktisch Lernen, wie ich es gemacht habe.

Weiterhin ist Projektmanagement nun mal mein Berufsstand. Gut, man kann es auch ohne Zertifizierung machen, aber so seit rund einem Jahr bin ich Mitglied in dem Verbund und in den PMI Chapter Munich und mir gefällt das Networking in diesem Kreis. Da stand der PMP als Herausforderung einfach mal an.

Zertifikatfür PMP Credential
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